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17.11.2009 - Benachteiligte Jugendliche fit für die Arbeitswelt

 
 
Allgemein
 
 
 
 

Wenn ein Projekt so sichtbar glückt und sich zum Abschluss auch noch derart sympathisch und eindrucksvoll präsentiert, gehen die Herzen auf: Bei der Abschlussveranstaltung des BFI-Jugendprojektes „Perspektive“ waren alle begeistert – allen voran die Ehrengäste, wie Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, AK-Präsident Siegfried Pichler, AMS-Leiter Siegfried Steinleichner und jene Vertreter der Wirtschaft, die den Jugendlichen ihre Chance erst ermöglichten.

Abgebrochene Ausbildung, kein Job, keine Perspektive: Nach 14 Monaten im „Jugendprojekt mit Zukunft - Perspektive“ am BFI der AK Salzburg sind 30 Jugendliche fit dafür, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, obwohl sie es bis dahin im Leben gar nicht leicht hatten, zum Teil sogar als Flüchtlinge gänzlich neu anfangen mussten. Die meisten von ihnen haben jetzt eine Lehrstelle, einen Job oder weitere Ausbildungsmöglichkeit gefunden – auf jeden Fall aber eine neue Perspektive.



Bei der Schlusspräsentation am Montag waren sie selbst am Wort, erzählten über sich, ihre Erfahrungen im Projekt und ihre Hoffnungen. Bei der anschließenden Diskussion betonte Landeshauptfrau Gabi Burgstaller: „Ich bin beeindruckt vom Engagement und dem herzerfrischenden Auftritt dieser jungen Menschen. Aber es sind weitere Projekte nötig und es wird sie auch geben, wie demnächst mit Schwerpunkt in Hallein, denn noch viele junge Menschen brauchen Unterstützung – und die sollen sie auch bekommen!“



AK-Präsident Siegfried Pichler betont: „Ich freue mich sehr über dieses Projekt, denn es beweist eindrücklich, dass eine entsprechende Förderung Benachteiligungen ausgleichen und neue Perspektiven eröffnen kann. Das ist wichtig für die Betroffenen, aber auch für die ganze Gesellschaft. Geld für die Ausbildung und Integration in den Arbeitsmarkt von Jugendlichen auszugeben, ist immer eine lohnende Investition. Das muss in die Köpfe der Menschen hinein. Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten und auch die wird sich bezahlt machen!“



Aus Sicht des Salzburger AMS-Chefs Siegfried Steinlechner haben die jungen Leute den Vertrauensvorschuss in Form der Finanzierung des „Perspektive“-Projektes jedenfalls bereits sehr gut umgesetzt und ihre Chance bestens genützt. Auch er zeigte sich vom Engagement der Jugendlichen begeistert.

Das Projekt wurde vom BFI der AK Salzburg konzipiert und durchgeführt, finanzielle Mittel kamen vom Europäischen Sozialfonds, dem AMS und dem Land. Hausherr Werner Pichler, der pädagogische Direktor des BFI, dankte nicht zuletzt auch den Vertretern der zahlreichen Salzburger Lehr- und Praktikumsbetriebe, ohne die das Projekt gar nicht möglich gewesen wäre.



 

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