BFI Salzburg bildet Profisportler aus

30.06.2015
Für Leistungssportler ist es oft schwierig, die richtige Balance zwischen Schule und Training zu finden. Vor diesem Hintergrund entwickelte das BFI Salzburg mit dem FC Red Bull Salzburg eine Privatschule für die Bedürfnisse junger Sportler.
Direktor Bachinger gratuliert den Absolventen den Fußballern des FC Red Bull zum Abschluss

Heute wurde an neun Absolventen ihr Lehrabschlusszeugnis im feierlichen Rahmen überreicht. Der pädagogische Direktor des BFI, Werner Pichler, ist „überglücklich und stolz“, die Fachschule mit einem starken Partner wie der Red Bull-Akademie, die für Innovation und Höchstleistung steht, durchführen zu dürfen. Das spricht für das Vertrauen, welches Top-Unternehmen in die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Verlässlichkeit des BFI Salzburg setzen. Die Fachschule für Leistungssportler in ihrer Kombination erfülle außerdem den sozialen und bildungspolitischen Auftrag des BFI. „Denn nur ein kleinerer Teil der angehenden Leistungssportler wird wohl dauerhaft vom Profisport leben können“, sagt Werner Pichler. „Für die meisten Sportler stellt sich nach Ende der aktiven Phase die Frage nach der beruflichen Existenz. Eine fundierte kaufmännische Ausbildung, wie sie an unserer Schule geboten wird, eröffnet auch für die Zeit danach realistische berufliche Perspektiven.

Folgende Spieler freuten sich über einen positiven Lehrabschluss: 

  • Alexander Joppich (mit ausgezeichnetem Erfolg), FC Liefering
  • Benjamin Kaufmann (mit gutem Erfolg), AKA Red Bull Salzburg U18
  • Lukas Heinicker (mit Erfolg), FC Liefering
  • Marco Hödl (mit Erfolg), AKA Red Bull Salzburg U18
  • Konrad Laimer (mit Erfolg), Red Bull Salzburg
  • Stefan Peric (jetzt VfB Stuttgart – mit Erfolg), FC Liefering
  • Philipp Stadlmann (mit Erfolg), USK Anif
  • Fabian Tribl (mit Erfolg), AKA Red Bull Salzburg U18
  • Markus Wallner (mit Erfolg), SV Austria Salzburg

Alexander Joppich (Spieler FC Liefering): „In der Regel hat das Zusammenspiel Schule und Sport immer super funktioniert, außer in Zeiten der Vorbereitung, da war es nicht immer ganz einfach. Ich denke, meine guten Noten und meine Leistungen am Trainingsplatz haben gezeigt, dass dieser Weg der richtige war. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass ich dieses Kapitel nun positiv abschließen konnte und mich voll auf meinen Sport fokussieren kann.“

Info
Finanziert wird die Ausbildung vom jeweiligen Verein der jungen Talente. Die Fachschule kann ab dem 14. Lebensjahr, direkt an eine Hauptschule/Neue Mittelschule oder die Unterstufe an einem Gymnasium, angeknüpft werden. Somit schließen die Sportler im ersten von insgesamt vier Jahren zunächst ihren Pflichtschulabschluss ab und beginnen dann die Ausbildung zum „Sportadministrator“ bzw. „Bürokaufmann“, die mit einer Lehrabschlussprüfung abgeschlossen wird. Die angehenden Spitzensportler erhalten neben dem Sport-Training bei ihren Vereinen auch eine kaufmännische Ausbildung.