Seit über 15 Jahren unterrichtet Monika Innerhofer am BFI Salzburg, vor allem im Pinzgau und Pongau. In dieser Zeit hat sie hunderte junge Menschen auf deren Bildungsweg begleitet und den Wandel im Mathematikunterricht mitgestaltet. Besonders schätzt sie es, ehemalige Teilnehmer:innen Jahre später als erfolgreiche Erwachsene wiederzutreffen.

Vom analogen zum digitalen Unterricht

Als Monika Innerhofer vor mehr als 15 Jahren am BFI Salzburg begann, arbeitete man noch mit kopierten Zetteln, Tafeln, Taschenrechnern und Blöcken – ähnlich wie aus der eigenen Schulzeit bekannt. Seitdem hat sich viel verändert und der Unterricht ist digital geworden: Das BFI Salzburg setzt dabei auf eine eigene Lernplattform mit selbstproduzierten Erklärvideos, interaktive Tests und modernen Lernmethoden. Dadurch wird das Lernen mobil und zeitlich flexibel. „Diese Neuerungen kombinieren wir mit einem Unterricht, der die offenen Fragen klärt und den Fokus aufs Verständnis des Stoffes legt.“, so Innerhofer. „Selbst die Mitschrift ist digital. So sind auch jene Lehrlinge auf dem aktuellen Stand, die wegen der Berufsschule oder aus anderen Gründen gerade nicht am Unterricht teilnehmen können.“

Veränderte Zentralmatura

Auch die Anforderungen der Zentralmatura haben sich verändert: „Der Fokus liegt heute stärker auf dem Verstehen der Theorien und auf mathematischem Wissen als auf reinem Durchrechnen. An den Prüfungen sieht man deutlich, wie sich das Fach weiterentwickelt hat.“

Freude am Unterrichten und am Umgang mit Menschen

Für Monika Innerhofer steht die Freude am Unterrichten im Mittelpunkt ihres Berufs. „Es geht darum, Menschen mit ihren verschiedenen Charakteren weiterzubringen.“ Besonders stolz ist sie auf die hohe Erfolgsquote von 95 % unter ihren Teilnehmer:innen. „Wenn ich jemanden wiedersehe, den ich auf einem kurzen Stück seines Bildungswegs begleiten durfte, und dann feststelle, dass er oder sie inzwischen erfolgreich ist – sei es mit einer eigenen Firma oder in einer Führungsposition – dann freut mich das ganz besonders!“

Daran zeigt sich auch der zusätzliche Nutzen von Lehre mit Matura: Nicht nur die Einzelpersonen profitieren, sondern auch die regionalen Betriebe und der ganze Wirtschaftsraum, der auf höher ausgebildete Fachkräfte aus der Region zurückgreifen kann.

Individuelle Begleitung in der Erwachsenenbildung

Die Arbeit als Trainerin am BFI Salzburg ist für Innerhofer besonders, weil sie sehr nah am Menschen ist. „Die Teilnehmer:innen sind sehr unterschiedlich. Manche verstehen das Fach sofort, andere brauchen mehr Unterstützung – manchmal auch psychologische Bestärkung, wenn ihnen schon ihr ganzes Leben lang eingeredet wurde, sie würden Mathematik einfach nicht können.“ Als Mathematik-Koordinatorin für das BFI Salzburg hat sie zudem die Möglichkeit, den Unterricht aktiv mitzugestalten: „Ich kann Unterlagen, E-Learning-Videos und Themen noch besser aufbereiten. Das macht mir große Freude und der Unterricht wird ständig ein wenig besser!“

Orte der Bildung und Entwicklung

Monika Innerhofers Erfahrungen zeigen, wie sich Bildung am BFI Salzburg und der Mathematikunterricht im Speziellen weiterentwickelt hat – von analogen zu digitalen Methoden, von reiner Wissensvermittlung hin zu individueller Begleitung. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Arbeit der Trainer:innen in der Erwachsenenbildung nicht nur Fachwissen, sondern auch Empathie und die Bereitschaft erfordert, sich auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen einzulassen.

Immer wieder ist das BFI Salzburg auf der Suche nach nebenberuflichen oder angestellten Trainer:innen. Offene Angebote sind auf der Webseite des BFI zu finden:
www.bfi-sbg.at/karriere