Melete+

Förderung: Dieses Projekt zur Erwachsenenbildung wird aus Mitteln des Landes Salzburg (Abt. 2 – Kultur, Bildung und Gesellschaft) finanziert.

Das Projekt Melete hat seit 2012 erfolgreiche Arbeit im Bereich von bildungsbenachteiligten Personen ermöglicht – nun können wir mit Melete+ diese Arbeit in Kooperation zwischen BFI, Frau & Arbeit und PMR fortsetzen. Die wissenschaftliche Evaluierung bestätigt, dass mit dem Namen „Melete“ eine regionale „Marke“ geschaffen wurde, die für Weiterbildungs- und Integrationsmöglichkeiten in der Region Salzburg steht und Vertrauen erzeugt: Sie signalisiert bildungsbenachteiligten Zielgruppen ein ernsthaftes Interesse der Trägerorganisationen an guten Bildungs- und Lebensmöglichkeiten.

Projektbeschreibung: Melete+ bietet ein Modell ineinandergreifender Angebote und Maßnahmen, in dem Bildungsbenachteiligte auf unterschiedlichen Wegen und in unterschiedlichen Situationen erreicht, mobilisiert und an Angebote der Erwachsenenbildung herangeführt werden.

Projektziele: Insgesamt verfolgt das Projekt das Ziel der Förderung des Bildungs- und Arbeitsmarktzugangs von Bildungsbenachteiligten.

Ziele im Einzelnen:

  • Verbesserung des Zugangs von bildungsbenachteiligten Frauen und Männern zu Bildungsangeboten in der Erwachsenenbildung. Da es sich bei der Zielgruppe um bildungsbenachteiligte Personen mit multiplen Problemlagen handelt, wird besonders Augenmerkt auf die Vorbereitung zur Teilnahme in Angebote der Basisbildung, PSA, Pflegeassistenz etc. gelegt. Auch die Verbesserung der Vermittelbarkeit in auf dem Arbeitsmarkt geht damit einher.
  • Die Sichtbarmachung und Dokumentation von formalen und informellen Kompetenzen als Ansatzpunkte für weitere Bildungsprozesse durch Kompetenzportfolios oder Kompetenzerhebung.
  • Vertraut machen mit bzw. Interesse wecken an dem Thema lebenslanges Lernen
  • Förderung der Digital- und Medienkompetenz als Querschnittsthema sowie im Rahmen spezifischer Basisbildungsangebote
  • Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit, Verbesserung der Gleichstellung und Bildungsteilhabe von Frauen mit Bildungsbenachteiligung
  • Beitrag zur Vermeidung gesellschaftlicher Desintegrationsprozesse und sozialer "Vererbung" von Bildungsbenachteiligung, insbesondere in traditionellen und bildungsbenachteiligten Milieus

Operative Ziele:

  • die Qualifizierung von Lots/innen
  • die partizipative Entwicklung und Umsetzung von niederschwelligen, community-basierten und wohnortnahen Angeboten zur Verbesserung von Bildungszugängen
  • die Umsetzung von niederschwelligen Basisbildungsangeboten mit dem Schwerpunkt Digitalisierung
  • Schnittstellenmanagement: Erhebung von Kompetenzen sowie Beratung und Begleitung zu Angeboten der Erwachsenenbildung
  • Über die offenen, modular gestalteten Basisbildungsangebote sollen attraktive und kostenlose Einstiegsmöglichkeiten in die "formale" Bildungslandschaft geschaffen werden. Auf die Anschlussmöglichkeiten in das formale Bildungssystem oder Arbeitsmarkt wird großer Wert gelegt.

Zielgruppe: Bildungsbenachteiligte Menschen

Projektzeitraum: 01.03.2019 – 31.05.2020

Projektträger: Das Projekt wird als Kooperation von BFI Salzburg, Frau & Arbeit GmbH und der Plattform für Menschenrechte Salzburg - Förderverein durchgeführt.

Ausbildungsinformation

Kontakt/Projektverantwortliche: Mag.a Simone Smöch, MTD
BFI Salzburg BildungsGmbH
Schillerstraße 30, 5020 Salzburg
T: 0662/88 30 81-326
E: SSmoech@bfi-sbg.at